Die Form kehrt zurück, in ihren Proportionen leicht verändert, aber dem Prinzip treu, das sie hervorgebracht hat. Es handelt sich nicht um eine Nachbildung. Es ist der Beweis dafür, dass ein und dieselbe Idee mehrere Umsetzungen durchlaufen kann, ohne ihre Identität zu verlieren.
Was zählt, ist nicht die Veränderung der Abmessungen, sondern die Beständigkeit einer Regel. Das Volumen unterliegt weiterhin einem Kompressionsprozess. Die Masse verzichtet auf ihre Sichtbarkeit, um eine essentielle Präsenz hervortreten zu lassen, die auf dem instabilen Verhältnis zwischen Ausdehnung und Dicke beruht. Die Skulptur nimmt den Raum ein, ohne sich durch ihr Gewicht aufzudrängen.
In dieser zweiten Umsetzung erscheint die Form noch autonomer im Vergleich zum ursprünglichen Vorbild. Der Titel behält den ironischen Unterton eines Objekts aus dem industriellen Vokabular bei, doch der Bezug zum kommerziellen Produkt tritt nun in den Hintergrund. Was vor allem bleibt, ist ein konstruktives Prinzip: den Platzbedarf zu reduzieren, das Material zu vereinfachen, alles zu eliminieren, was nicht unverzichtbar ist.
Es handelt sich um eine gestalterische Haltung, die die Skulptur eher der Welt des Designs und des Ingenieurwesens näherbringt als der Tradition der Monumentalkunst. Die Form wird nicht als endgültig betrachtet, sondern als anpassungsfähig, überprüfbar und weiterentwickelbar. Das Werk wird zu einem Prototyp, nicht zu einem isolierten Exemplar.
Diese Logik wird einen Großteil der nachfolgenden Forschung begleiten. Die Werke werden ihren Maßstab, ihre scheinbare Funktion und ihren Kontext ändern, aber dieselbe Spannung bewahren: die Skulptur von einem unbeweglichen Körper in eine Struktur zu verwandeln, die für Veränderungen offen ist. Die Räder, die Fahrzeuge, die komprimierten Volumen und später die beweglichen Findlinge gehören alle derselben Überlegung an. Sie beschreiben die Bewegung nicht. Sie bewahren vielmehr deren Möglichkeit.
Sottiletta bestätigt damit, dass die Form nicht mit einem abgeschlossenen Objekt gleichzusetzen ist. Sie ist das vorläufige Ergebnis eines Prozesses, eine Konstruktion, die sich weiterhin durch Subtraktion statt durch Anhäufung mit dem Raum auseinandersetzt.
Übersetzung: Archivio Umberto Cavenago